Post-Covid-Fatigue verstehen: Wenn der Körper nicht mehr zurückschaltet
Shownotes
Post-Covid-Fatigue verstehen: Wenn der Körper nicht mehr zurückschaltet
Anhaltende Erschöpfung nach einer Covid-19-Infektion gehört zu den häufigsten und zugleich belastendsten Langzeitfolgen. Viele Betroffene berichten über ausgeprägte Müdigkeit, Leistungsabfall, Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme oder eine geringe Belastbarkeit – oft Monate nach einer eigentlich milden Infektion. Doch warum findet der Körper nicht zurück in den Erholungsmodus?
In dieser Podcast-Folge beleuchten wir Post-Covid-Fatigue aus funktionell-medizinischer Perspektive. Wir sprechen über die zugrunde liegenden Mechanismen wie mitochondriale Dysfunktion, anhaltende Entzündungsprozesse, neuroimmunologische Fehlregulation, Störungen der Stressachse (HPA-Achse) sowie eine mögliche Dysbalance des autonomen Nervensystems.
Darüber hinaus erklären wir, warum klassische Ruhe- oder Aktivierungsempfehlungen häufig nicht ausreichen und weshalb ein zu früher Belastungsaufbau Symptome sogar verschlechtern kann. Aus funktionell-medizinischer Sicht diskutieren wir diagnostische Ansatzpunkte und therapeutische Strategien, die auf Regulation, Energiebereitstellung, Mikronährstoffversorgung und schrittweise Stabilisierung abzielen.
Diese Folge richtet sich an Betroffene, Angehörige sowie Ärzt:innen und Therapeut:innen, die Post-Covid-Fatigue besser verstehen und ganzheitlich begleiten möchten.
Weitere vertiefende Inhalte finden Sie auf https://comed.care
Für Ärzt:innen, Therapeut:innen und Gesundheitsberufe, die sich fundiert mit funktioneller Ganzheitsmedizin, chronischer Erschöpfung und komplexen Regulationsstörungen auseinandersetzen möchten, finden Sie Informationen zur Ausbildung der Akademie für funktionelle Ganzheitsmedizin (AFGM) unter www.afgm.at
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